Klimaneutrale Veranstaltung

RUN & FUN Event GmbH engagiert sich für den Klimaschutz

Unsere Läufe sind ab sofort 100 % klimaneutral                                                              

Laufen ist eigentlich ein umweltfreundlicher Sport. Zählt man aber den Kraftstoff-, Strom- und Wärmeverbrauch bei der Organisation und der Anreise der Läufer sowie den Materialverbrauch bei einem großen Laufevent zusammen, entsteht schnell ein höherer CO2-Ausstoß. Die RUN & FUN Event GmbH übernimmt für Ihre Läufe die Verantwortung und versucht, die entstehende Umweltbelastung von Anfang an so niedrig wie möglich zu halten und den unvermeidlichen CO2-Ausstoß zu kompensieren.

Um 100 % Klimaneutralität zu erreichen, kompensiert die RUN & FUN Event GmbH den unvermeidlichen CO2-Ausstoß im nächsten Schritt ab sofort gezielt über Klimaprojekte.
Die Bewertung und Analyse des CO2-Ausstoßes der beiden Läufe wird durch das unabhängige Klimaschutzunternehmen Arktik gemessen und über ein Klimaschutzprojekt kompensiert.

Alle Projekte, die wir im Sinne der Kompensation unterstützen, sind mit dem vom WWF mitentwickelten Goldstandard zertifiziert. Diese Kategorie wird an Projekte vergeben, die nachweislich zur Reduktion von Treibhausgasen führen und gleichzeitig auch positive Effekte für die lokale Umwelt und soziale Belange der Bevölkerung haben. Darüber hinaus animieren wir unsere Teilnehmer und Partner, sich ebenfalls für den Klimaschutz einzusetzen. In der RUN & FUN Event GmbH Saison 2020 werden wir so 110  Tonnen CO2 kompensieren.

Unser klimaneutrales Prinzip: Erst reduzieren, dann kompensieren.

Hilfreiche Tipps für Euch

Tipps für umweltfreundliche Verhaltensweisen in Eurem Unternehmen oder die Anreise zum Santander RUN & FUN Mönchengladbacher Firmenlauf oder dem RUN & FUN Krefelder Firmenlauf findet Ihr hier:

1. Umweltfreundliche Anreise - Gemeinsam läuft's besser, auch bei der Anreise

Wir rufen alle Teilnehmer auf, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, in Fahrgemeinschaften oder mit dem Fahrrad anzureisen. Ein Beispiel: Pro Kilometer und Person verursacht ein Zug nur ca. 11 g CO2, ein sparsames, vollbesetztes Auto mehr als 30g CO2 – also fast drei Mal so viel.
Wer zum Beispiel mit dem Auto 50 km entfernt anreist, verursacht mit einem durchschnittlichen Diesel-Fahrzeug ca. 35 kg CO2. Zum Vergleich: Um diese Menge CO2 auszugleichen, müsste ein Singlehaushalt 26 Tage auf warmes Wasser verzichten und über 80 Tage ohne elektrisches Licht auskommen.
Für alle, die trotzdem mit dem Auto anreisen möchten oder müssen, haben wir einige Tipps, um sparsamer und damit klimafreundlicher zu fahren:
Luftdruck prüfen: Ein regelmäßiges Überprüfen des Reifendrucks schont das Klima und auch Euren Geldbeutel. Eine Erhöhung um 0,5 bar kann eine Spriteinsparung von bis zu 5% bewirken. Auch Leichtlauf-Reifen bzw. Energy-Reifen wirken sich nachweislich positiv auf den Kraftstoffverbrauch aus.
Schubabschaltung nutzen: Wenn man bei modernen Fahrzeugen den Fuß vom Gaspedal nimmt und bei eingelegtem Gang rollt, unterbricht die Fahrzeugelektronik die Kraftstoffzufuhr. Das Auto verbraucht also keinen Sprit, sondern das Fahrzeug treibt durch die Vorwärtsbewegung den Motor an. Dabei wird zudem die Bremswirkung des Motors genutzt. Das Auto wird langsamer, ohne die Bremse zu treten – und die Bremsbeläge werden zusätzlich geschont.
Wer vorausschauend fährt, kann das enorme Potential der Schubabschaltung für sich nutzen. Falls Euer Fahrzeug eine digitale Verbrauchsanzeige hat, könnt Ihr den deutlichen Unterschied sehen: Beim Rollen mit eingelegtem Gang zeigt die Anzeige 0,0 l / 100 km, im Leerlauf 1 bis 2 l / 100 km.
Ballast entfernen: Reduziert das Gewicht des PKWs, indem Ihr unnötiges Gepäck entfernt. Das spart bis zu einem Liter Kraftstoff ein. Übrigens, auch eine Verringerung des Luftwiderstands, zum Beispiel durch das Entfernen von Dach- oder Heckträgersystemen, kann den Kraftstoffverbrauch deutlich verringern.  

2. Tipps der Klimaagentur ARKTIK              

 

 

Hier stellen wir Euch gerne unser Projekt vor, das wir im Zuge der Kompensation unterstützen:

Im Bundesstaat Madhya Pradesh wurde ein Windkraftprojekt aufgebaut. Der mit den 67 neu installierten Windkraftanlagen produzierte Strom wird in das regionale Stromnetz eingespeist. Dadurch wird nicht nur Kohlendioxid eingespart, sondern auch ein lokales Projekte gefördert.

Windenergie Indien

Situation vor Ort:

Durch das starke Wirtschaftswachstum in Indien ist die Nachfrage an die Stromversorger im Land gestiegen. Mehr als die Hälfte der Stromversorgung wird allerdings aus fossilen Energieträgern gewonnen und ist so eine große Quelle für CO2-Emissionen. Darüber hinaus kann die Stromversorgung durch den gestiegenen Verbrauch nicht immer garantiert werden. Daher wurde in dem Bundesstaat Madhya Pradesh ein Windkraftprojekt aufgebaut. Der mit den 67 neu installierten Windkraftanlagen produzierte Strom wird in das regionale Stromnetz eingespeist.

Klimaschutztechnologie:

Das 100,5-MW-Windenergieprojekt im zentralindischen Bundesstaat Madhya Pradesh besteht aus 67 Windenergie-anlagen mit jeweils 1,5 MW Leistung, die sauberen Strom durch die Nutzung von Windenergie erzeugen. Ohne das Projekt wäre die äquivalente Strommenge durch das staatliche Netz (Teil des NEWNE-Netzes) geliefert worden, das hauptsächlich von mit fossilen Brennstoffen befeuerten Anlagen gespeist wird. Da Windenergie nahezu frei von Treibhausgasemissionen ist, wird der erzeugte Strom die anthropogenen Emissionen von fossilen Brennstoffen aus Kohle, Diesel, Öl und Gas verhindern. So spielt das Projekt eine wichtige Rolle bei der Reduzierung der CO2-Emissionen, indem jährlich 180 GWH sauberer Strom erzeugt werden. Das entspricht einer jährlichen Stromversorgung von 42.000 Haushalten.

Nachhaltige Entwicklung:

Neben der Nutzung von Wind als regenerative Energiequelle statt fossilen Energieträgern und der damit einhergehenden Reduktion von Treibhausgasemissionen und Luftschadstoffen durch die Anlagen, nimmt zusätzlich die Stromversorgungssicherheit in Madhya Pradesh zu. Das Projekt sorgt außerdem für neue Arbeitsplätze, die die wirtschaftliche Situation der lokalen Bevölkerung verbessern und so Armut und sozialer Ungleichheit vor Ort entgegenwirken. Durch die Projektaktivitäten kam es zusätzlich zu einer verbesserten Infrastruktur des Straßennetzes in der Region. Das Projekt versteht sich darüber hinaus als sozial verantwortliche Organisation und engagiert sich in der Projektregion u.a. in folgenden Initiativen: Verbesserung der Infrastruktur von 25 Schulen durch Sachspenden und Lehrmaterialien, Unterstützung der "Clean India" Initiative durch Investitionen in sanitäre Einrichtungen in Schulen und Gemeindezentren, Ausbau von medizinischen Einrichtungen und Aufklärungsprogrammen in den Bereichen prä-/postnatale Versorgung, Ernährung, sexuell übertragbare Krankheiten und Hygiene und Verbesserung der sauberen Trinkwasserversorgung durch Installation von Wassertanks und Wasserreinigungssystemen.